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Ganz anders als in Indien genießt Kolkata im Westen eher einen schlechten Ruf, der wohl daraus resultiert, dass die weltweit Aufmerksamkeit erfahrende Arbeit Mutter Teresas den Fokus auf die Missstände und die Armut in der Stadt lenkte. Abgesehen davon, dass das Bild eines Armenhauses der Stadt nie gerecht wurde und Kolkata heute wie Mumbai oder Delhi eine moderne indische Metropole ist, beherbergt die Stadt ein einmaliges architektonisches Erbe. Durch seine lange Zeit als Hauptsitz der britischen East India Company und später als Hauptstadt Britisch-Indiens ist Kolkatas Architektur stark von klassizistischen, neugotischen und Neorenaissance-Bauten geprägt. Doch besticht Kolkatas Architektur nicht nur durch seine monumentalen Kolonialgebäude, sondern auch durch die einzigartigen Stadtpaläste der Babus, bengalischer Kaufleute, die durch Handel mit den Briten ein Vermögen machten. Von Mariella Ourghi

Kolkata hat kein gutes Image. Wenngleich sich das Bild auch in den Medien langsam wandelt, so steht Kolkata für viele immer noch für kaum vorstellbare Armut, elendes Leben in Slums, Krankheit, Tod und das Wirken Mutter Teresas für die Ärmsten der Armen. Auch der Roman Stadt der Freude von Dominique Lapierre (1985), der 1992 verfilmt wurde, zeichnet ein von wirtschaftlicher Misere und menschlichem Siechtum geprägtes Bild der Stadt. Und auch Günter Grass betitelte Kolkata in Zunge zeigen (1988) schlicht als „Scheißhaufen Gottes“, obwohl er mehrere Monate in der Stadt gelebt hatte. Zu Unrecht, denn Kolkata kann auf eine reichhaltige Geschichte zurückblicken, ist heute eine moderne indische Metropole, zugleich immer noch das kulturelle Herz Indiens, und gerade an Architektur Interessierte werden bei einem Besuch der Stadt voll auf ihre Kosten kommen. Nicht umsonst trug Kolkata einst den Beinamen „City of Palaces“.

Innenhof an der Chitpur Road (heute Rabindra Sarani)

2001 legte die Stadt – wie schon in den 1990er Jahren Mumbai (Bombay) und Chennai (Madras) – seine koloniale Bezeichnung ab und trägt seitdem offiziell seinen bengalischen Namen Kolkata. Die anglisierte Form Calcutta ist – ebenso wie alte Straßennamen – jedoch immer noch parallel gebräuchlich. Mit über 15 Millionen Einwohnern nimmt die Agglomeration der Hauptstadt des Bundesstaates West Bengal nach Mumbai und Delhi den dritten Platz unter den Megastädten Indiens ein. Zur Namensherkunft gibt es mehrere Theorien, wahrscheinlich ist jedoch eine Verbindung zur schwarzen Göttin Kali und dem ehemaligen Fischerdorf Kalikata. In Kalighat, einem Viertel im Süden Kolkatas, liegt ein bekannter Kali-Tempel, der in seiner jetzigen Form erst 1809 an der Stelle eines älteren Tempels fertig gestellt wurde und ein überregionaler Pilgerort ist.

Zeugnis von englisch-schottischen Rivalitäten im kolonialen Kolkata: St Andrew’s Kirk

Job Charnocks (1630-92) achteckiges Mausoleum, 1695 erbaut durch seinen Schwiegersohn Sir Charles Eyre.

Lange Zeit nahmen die Briten für sich in Anspruch, die Stadt gegründet zu haben. Job Charnock (1630-92) erwarb im Jahre 1690 für die East India Company drei Dörfer, darunter Kalikata, am Hooghly, einem Mündungsarm im westlichen Gangesdelta. Doch vor den Briten hatten im 16. und 17. Jahrhundert schon die Portugiesen, Niederländer und Franzosen entlang des Flusses Handelsniederlassungen gegründet. Charnocks achteckiges in islamischem Stil erbautes Mausoleum (ob Charnock tatsächlich dort beerdigt ist, ist nicht gesichert) befindet sich in dem Garten, der die St John’s Church umgibt, die für die Bediensteten der East India Company gebaut (vollendet 1787) und nach dem Vorbild der Londoner St Martin-in-the-Fields mit einem Portikus konstruiert wurde. Im Inneren der Kirche hängt ein Abendmahl-Gemälde von Johann Zoffany (1733-1810).

St John’s Church

St. Paul’s Cathedral

Stilistisch ähnlich ist die am Dalhousie Square (heute Benoy-Badal-Dinesh Bagh, kurz B.B.D. Bagh) stehende St Andrew’s Kirk, die von Schotten der East India Company 1818 erbaut wurde. Ihr Kirchturm ist höher als derjenige der St John’s Church, ein Zeugnis von englisch-schottischen Rivalitäten im kolonialen Kolkata. Die größte Kirche Kolkatas ist die südöstlich des Maidan, der größten zentralen Grünfläche der Stadt, gelegene St Paul’s Cathedral, die auch Sitz der zur Church of North India gehörenden Diözese von Kolkata ist. Der neugotische Bau mit einem großen Buntglasfenster und dem damals weltweit längsten Eisenträgerdach wurde 1847 fertig gestellt. Der ursprüngliche Kirchturm stürzte bei einem Erdbeben 1897 ein und wurde nach einem weiteren Erdbeben 1934 dem Bell Harry Tower der Kathedrale von Canterbury nachgestaltet.

Bis 1911 war Kolkata die Hauptstadt Britisch-Indiens, dann wurde der Regierungssitz in das neu gegründete Neu-Delhi verlegt. Von dieser langen Geschichte kolonialer Herrschaft zeugen zahlreiche monumentale Gebäude und die Gestaltung ganzer Straßenzüge. Bis heute ist Kolkata in seiner Architektur in weiten Teilen stark von europäischen Einflüssen geprägt. Zu den ältesten Bauten zählt das Fort William, eine massive Festungsanlage, am Ostufer des Hooghly und im westlichen Teil des Maidan gelegen, die nach dem Angriff des Nawab von Bengalen, Siraj ad-Daula (1729-57), auf Kolkata von 1758 bis 1781 errichtet wurde. Da das Fort William heute das Hauptquartier des Eastern Command der indischen Streitkräfte beherbergt, sind nicht alle Bereiche zugänglich.

Die Victoria Memorial Hall: Pompöse Neorenaissance mit Einflüssen aus der Mogularchitektur

Am Südende des Maidan erhebt sich das imposante, von einer Parkanlage umgebene Victoria Memorial aus weißem Marmor. Nach dem Tod von Queen Victoria 1901 hatte Lord Curzon (1859-1925), der damalige Vizekönig von Indien, den Bau in Auftrag gegeben; vollendet wurde er erst 1921. Der Architekt, Sir William Emerson (1843-1924), konstruierte den Monumentalbau mit einer großen Kuppel im Zentrum im Stil der Neorenaissance in Kombination mit Einflüssen aus der Mogularchitektur. Das Victoria Memorial beherbergt ein Museum mit diversen Exponaten aus der Kolonialzeit.

Nördlich des Maidan setzt sich die Reihe monumentaler Kolonialbauten fort: der aus den Anfangsjahren des 19. Jahrhunderts stammende und architektonisch an Kedleston Hall in Derbyshire angelehnte Raj Bhavan, ehemals die Residenz des Vizekönigs von Indien und heute der Sitz des Gouverneurs von West Bengal (deshalb nicht öffentlich zugänglich), gegenüber das Alte Rathaus im palladianischem Stil aus dem Jahre 1813 (heute ist darin das Kolkata Museum) und nur wenige Gehminuten entfernt der rot und weiß verputzte Oberste Gerichtshof (High Court), ein 1872 vollendeter Bau in neugotischem Stil, dessen Vorbild die Tuchhalle im flandrischen Ypres aus dem 13. Jahrhundert ist.

Das administrative und ökonomische Zentrum Kolkatas liegt am Dalhousie Square, der heute Benoy-Badal-Dinesh Bagh heißt und damit an die Namen dreier indischer Unabhängigkeitskämpfer erinnert. In der Mitte des Platzes befindet sich ein großes Wasserbassin (Lal Dighi).

Im Writers‘ Building befindet sich heutzutage der Regierungssitz des Bundesstaates West Bengal

Der Oberste Gerichtshof (High Court) in Kolkata

Die Nordseite des Platzes wird gänzlich dominiert von dem monumentalen roten Writers‘ Building, einem Bau im Stil der Neorenaissance mit einer korinthischen Hauptfassade. Der grundlegende Bau des Writers‘ Building in seiner heutigen Form stammt aus dem 18. Jahrhundert, bauliche Erweiterungen erfolgten bis 1882. Der Name rührt von seiner Funktion: Es diente den Schreibern der East India Company als Verwaltungs-, aber auch Wohngebäude. Heute fungiert das Gebäude als Regierungssitz des Bundesstaates West Bengal. Schräg gegenüber am westlichen Rand des Dalhousie Square steht an der Stelle, an der sich einst die erste Festung von Kolkata befunden hatte, der eindrucksvolle Bau des Hauptpostamtes (General Post Office) aus dem Jahre 1868. Das weiße klassizistische Bauwerk imponiert durch seine hohe Kuppel und seine korinthische Kolonnade.

Entlang des östlichen Randes des Maidan verläuft die Chowringhee Road (heute Jawaharlal Nehru Road). Die breite, boulevardartige Straße und die an sie östlich anschließenden Quartiere bildeten zur Zeit der Briten – und tun es bis heute – das Geschäftsviertel Kolkatas mit Restaurants, Cafés, Theater, Kinos, aber auch großzügigen Wohnhäusern. Auffallend sind insbesondere das riesige Indian Museum, das größte Museum in Indien, aus dem 19. Jahrhundert im Stil der italienischen Renaissance und das ehemalige viktorianische Grand Hotel (heute Grand Oberoi Hotel).

Park Street

Doch Kolkata hat noch mehr an exquisiter Architektur zu bieten – in den nördlichen Stadtvierteln, wohin sich noch weniger der ohnehin nicht vielen Besucher heute verirren. Hier kann man ein einzigartiges architektonisches Vermächtnis mit einem mittlerweile morbiden Charme entdecken, das die Stadt zu einer Art „Havanna des Ostens“ macht: die Stadtpaläste der Babus. Der im Bengali gängige Begriff Babu wird als Namenszusatz für Hindus verwendet, die einen gewissen sozialen Status erlangt haben. Die positive Konnotation des Wortes gilt jedoch nicht unbedingt für die Nabababus, die neuen Babus, was in etwa dem im Deutschen pejorativ gebrauchten Ausdruck „Neureiche“ vergleichbar ist. Die Babus waren insbesondere bengalische Kaufleute, die durch Handel mit der East India Company seit der Mitte des 18. Jahrhunderts zu Reichtum gekommen waren.

Nimtala Ghat Street

Diese neue Klasse von Bengalen spiegelte ihr Vermögen im Bau von Palazzi wider, die stark von den klassizistischen Bauten der britischen Kolonialherren inspiriert sind. Doch auch kulturelles und sozialkritisches Engagement entsprang der Schicht der Babus: Viele bedeutende Vertreter der Bengalischen Renaissance, einer intellektuellen Reformbewegung, entstammten ihr. Die viele Dutzend zählenden Paläste liegen in den Vierteln rechts und links der Chitpur Road (heute Rabindra Sarani), die die gerade direkte Verlängerung der Chowringhee Road nach Norden bildet: Jorasanko, Kumartuli, Beniyatula und Shova Bazar heißen die Stadtteile.

Mit dem 20. Jahrhundert setzte ein wirtschaftlicher Niedergang Kolkatas ein. 1911 verlegten die Briten die Hauptstadt nach Neu-Delhi, nach der Unabhängigkeit Indiens 1947 und der Entstehung Ostpakistans verlor Kolkata fast sein ganzes Hinterland und erlebte einen immensen Zustrom von Flüchtlingen. Dazu kamen ab 1951 Einschränkungen in Landeigentum durch den Zamindari Abolition Act und mit der Unabhängigkeit Bangladeschs 1971 ein erneuter Flüchtlingsstrom. Kaum einem Abkömmling der ehemaligen Babus gelang es, den Familienreichtum zu erhalten. Zimmer und ganze Trakte der Palazzi mussten vermietet werden. Durch die lange in West Bengal regierende kommunistische Partei wurden die Mieten auf niedrigem Niveau gehalten. Abgesehen von Mangel an Geld, das dringend für Restaurierungsarbeiten benötigt würde, und über Jahrzehnte schwebenden Erbstreitigkeitsprozessen, die die Besitzverhältnisse offen lassen, leistet das feuchtheiße Klima sein Übriges zum Verfall der Palazzi. Und leider genießen diese Denkmäler einer bengalischen Epoche auch keinerlei staatlichen oder überstaatlichen Schutz.

Innenhof des House of Ramendranath Mallik in der Darpanarayan Tagore Street

Darpanarayan Tagore Street

Umso verdienstvoller ist das Kolkata Heritage Photo Project von Peter Bialobrzeski, Professor für Kunst und Design an der Hochschule für Künste Bremen, das er 2006 in Zusammenarbeit mit 21 Studierenden und den beiden Architekten Manish Chakraborti und Kamalika Bose aus Kolkata durchführte. Er und seine Studenten fotografierten Innen- und Außenansichten der Stadtpalais und publizierten sie in einem Bildband mit dem Titel Calcutta. Chitpur Road Neighborhoods (2008).

Sind die Palazzi in ihrem äußeren Erscheinungsbild und Dekor europäischen Vorbildern nachempfunden, so mussten sie in ihrer räumlichen Aufteilung auch den Bedürfnissen einer bengalischen Großfamilie gerecht werden. Säulengänge, Dreiecksgiebel, Friese und Stuck zieren die Eingänge. Im Inneren der meisten Paläste befinden sich zwei Innenhöfe: einen großen für Veranstaltungen mit einem kleinen privaten Tempel an der Stirnseite, an den Salons, Bibliotheksräume und Geschäftszimmer angrenzten, und einen kleineren für die Frauen und Kinder, an den sich Hauswirtschaftsräume und Musik- und Unterrichtszimmer anschlossen. In den oberen Stockwerken lagen hinter den Veranden die Schlaf- und weitere Wohnräume.

Tagore House: Anwesen der Tagore-Familie

Gut in Schuss ist von all den Stadtpalais heutzutage eigentlich nur das Tagore House in Jorasanko. Es ist das Anwesen der Tagore-Familie, in dem Rabindranath Tagore (1861-1941), Dichter und Universalgelehrter, der 1913 den Literaturnobelpreis erhalten hat, geboren wurde und auch verstorben ist. Erbaut wurde es von seinem Großvater Dwarkanath Tagore (1794-1846). Heute ist darin ein sehenswertes und informativ gestaltetes Museum mit Dokumenten der Tagore-Familie, Gemälden und anderen Zeugnissen, insbesondere aus dem Leben Rabindranath Tagores, untergebracht. Auf dem Gelände befindet sich auch die geisteswissenschaftliche Rabindra Bharati Universität.

Unweit des Tagore House, in der Muktaram Babu Street, steht der pompöse Marble Palace, den man auch besichtigen kann. Erbaut wurde er 1835 von Raja Rajendra Mallik, einem der reichsten bengalischen Kaufleute. Ihn umgibt eine mittlerweile etwas verwilderte Gartenanlage, in der sich auch ein kleiner Zoo befindet. Nachfahren Raja Rajendra Malliks bewohnen bis heute einen Trakt des Palazzo, die meisten Räume sind jedoch zugänglich. Für den im klassizistischen Stil gehaltenen Bau mit einem massiven Portikus wurden verschiedene Marmorarten aus ganz Britisch-Indien verwendet. Raja Rajendra Mallik war ein leidenschaftlicher Kunstliebhaber, und so offenbaren die mit Stuck verzierten Innenräume eine üppige, wenn auch recht unterschiedlich zusammengewürfelte Sammlung an Objekten: Statuen (eine soll sogar von Michelangelo stammen), Büsten, viktorianisches Mobiliar, Lüster, Spiegel, Standuhren, Ming-Vasen und Gemälde europäischer und indischer Meister.

Ghariwala Mallik Bari

Wenngleich das feuchtheiße Klima und die Luftverschmutzung am Marble Palace ihre Spuren hinterlassen haben, scheint bislang den meisten Stadtpalästen ein weitaus dramatischeres Schicksal beschieden zu sein. Zwar ist noch Leben in den meisten Palazzi, entweder werden sie von Kindeskindern der Erbauer, manche auch nur noch von einem einzigen Nachfahren, bewohnt, oder viele Familien, die meist zu den ärmeren Schichten gehören, teilen sich eines der weitläufigen Domizile. Vor allem in den Räumlichkeiten der Erdgeschosse sind mittlerweile oft Geschäfte oder Verwaltungsbüros untergebracht. Diejenigen Nachfahren, die doch ein recht gutes Einkommen haben und noch in Kolkata leben, zogen es oftmals vor, in Stadtviertel mit modernen Wohnungen, umgeben von Grünanlagen, zu ziehen. Für den alten Familienbesitz bleibt dann auch kein Geld mehr übrig – sofern überhaupt ein Bewusstsein und Interesse dafür besteht, die alten Bauten als historische Denkmäler zu bewahren.

Ohne gezielte Erhaltungsmaßnahmen wird die Bausubstanz langsam, aber sicher zerbröckeln. Es geht nicht darum, es zu bedauern, dass die oft im Vergleich zur Majorität der Bevölkerung unermesslich reichen Babu-Familien ihren Lebensstil und -standard nicht aufrecht erhalten konnten. Immerhin darf man nicht vergessen, dass neben der Handelstätigkeit ihr Vermögen auf dem ausbeuterischen Zamindari-System beruhte. Auch ist es den Menschen sicher nicht zu verdenken, wenn sie es vorziehen, in komfortablere Wohnungen umzusiedeln. Doch sind die Stadtpaläste ästhetisches Zeugnis einer Epoche bengalischer Geschichte und verdienen es erhalten zu werden.

Siehe dazu auch: Hanig, Florian (2007): In den Palästen einer versunkenen Zeit, in: GEO Magazin Nr. 9, 2007, S. 82-106. Fotos online unter http://www.geo.de/GEO/fotografie/fotogalerien/54812.html

Literaturempfehlung: Mumbai – Delhi – Kolkata. Annäherungen an die Megastädte Indiens (2006).

Dr. Mariella Ourghi

Dr. Mariella Ourghi ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Erfurt und Freiburg. In ihrer Lehre widmet sie sich u. a. der islamischen Geschichte des indischen Subkontinents und dem Urdu-Unterricht (Amtssprache in Pakistan). Ourghi studierte Islamwissenschaft, Arabistik und Neuere Deutsche Literatur in Bayreuth. Nach ihrer Promotion arbeitete sie im Verbundprojekt „Mobilisierung von Religion in Europa“ an der Universität Jena mit. Ourghi bereiste Indien und Pakistan in den letzten Jahren mehrmals.

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