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Bilder einer Stadt VI

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Rabindra Setu - The Howrah Bridge - Cantilever. (c) konrad mattes

Ferry Boat at Hooghly-River. (c) konrad mattes

Clear skies above the Hooghly-River with ferry boat. (c) konrad mattes

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Kolkata – The Economic Miracle. Kalkutta im Kontext der Globalisierung

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Viele schon sahen Kalkutta dem Untergang geweiht, betrachteten sie als „sterbende Stadt“. Doch die Stadt profitiert längst von der Globalisierung und der generellen wirtschaftlichen Entwicklung Indiens. Trotz mancher Problematiken hat sich ihre Situation spürbar verbessert, manche Experten prognostizieren der Megacity sogar eine prosperierende Zukunft.

In seinem Film Kolkata – The Economic Miracle zeigt der Hamburger Regisseur und Produzent Stephan Anspichler den wirtschaftlichen und sozialen Wandel der Stadt im Kontext von Tradition und Moderne, zwischen Untergang und Aufstieg – zwischen Kastendenken und Kommerzialisierung. Der 52-minütige Dokumentarfilm beschreibt, wie die Stadt mit den neuen Herausforderungen umgeht und wie sich die Veränderungen auch auf die Armenbezirke der Stadt auswirken.

Im Interview erzählt Stephan Anspichler über die Hintergründe des Films und berichtet über Hürden und Herausforderungen beim Filmdreh.

Stephan Anspichler. (c) Karin Kohlberg

Herr Anspichler, Ihr Film Kolkata – The Economic Miracle beleuchtet die indische Megametropole Kolkata aus wirtschaftlicher Sicht heraus. Er portraitiert den aktuellen Wandel vom „Armenhaus Indiens“ zu einer florierenden Megacity und zeigt dabei die Vielfalt und Gegensätze der Stadt. Wie kam  es zu der Idee eines – sicher doch eher speziellen – Dokumentarfilms? Weiterlesen

Kaleidoskop Kalkutta – Filmisches Mosaik vielfältiger Eindrücke

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Kaum eine andere Stadt auf der Welt vereint so viele Gegensätze wie Kalkutta. Zwischen modernen Shopping-Malls und mittellosen Wegelagerern, High-Tech-Parks und Mutter Teresa befindet sich die Stadt im Zwiespalt von Tradition und Moderne. Kalkutta ist eine Stadt der Kontraste, facettenreich und überwältigend – und übt auf viele ihre Besucher eine ganz besondere Faszination aus.

Als Reporterteam haben der Fotograf Jörg Böthling und der Autor Klaus Sieg Indien wiederholt bereist und waren dabei auch mehrmals in Kalkutta. Aus der Begeisterung und Faszination für die Stadt entstand der Fotofilm Kaleidoskop Kalkutta, das audiovisuelle Tagebuch dieser Reisen. Ausschnitte des Fotofilms und ein Interview mit den beiden Journalisten gibt es hier bei FacingKalkutta.

Klaus, Jörg, so facettenreich und bunt Kalkutta ist, so vielfältig ist auch Kaleidoskop Kalkutta. Was genau verbirgt sich dahinter?

Kaleidoskop Kalkutta ist ein Fotofilm über Kalkutta, der aus verschiedenen multimedialen Elementen besteht. Weiterlesen

My barefoot friend – Vom Leben und Leiden zweier Rikschazieher

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Bereits neulich habe ich über die Rikscha-Zieher in Kalkutta berichtet (siehe hier). Rikscha-Zieher scheinen sich regelmäßig der Beliebtheit der Medien zu freuen, immer wieder gibt es neue Reportagen und Dokumentationen über sie. Ein Beispiel dafür ist der Film „Über Leben in Kolkata“, in dem ein 91-jährigen Rikscha-Zieher – vermutlichen der älteste seiner Art – in Kalkutta porträtiert wird.

Mit „My barefoot friend – the story of Shallim and his old rickshaw“ widmet sich der südkoreanische Regisseur Seong-Gyou Lee in Spielfilmlänge dem Leben und Leider zweier Kalkuttischer Rikschawallahs, die fast ausschließlich barfuß unterwegs sind. Nach eigenen Angaben ist es die weltweit längste Dokumentation über Rikschazieher. In 93 Minuten und zeigt die Dokumentation aus dem Jahr 2010 den 55-jährigen Moslem Shallim und den jungen Manjoi; beide zog es nach Kalkutta, für beide veränderte sich ihr Leben, als sie damit begonnen, Rikschas zu ziehen. Weiterlesen

„Das Tempo, in dem in Kalkutta neue Gebäude errichtet werden, ist schwindelerregend“

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Jan Thorsten Kötschau ist seit kurzem Leiter der Deutsch-Indischen Handelskammer in Kalkutta. Im Interview prognostiziert der 33-jährige Volljurist der Stadt ein starkes Wirtschaftswachstum, erklärt, wie sich die Stadt baulich entwickeln wird und verrät, wie sich der Umgang der Menschen untereinander in Kalkutta von dem in anderen indischen Städten unterscheidet.

Herr Kötschau, vor einigen Wochen haben Sie Ihre neue Stelle als Leiter der Deutsch-Indischen Handelskammer in Kalkutta angefangen. Was hat Sie dazu bewogen, ausgerechnet in diese Stadt zu gehen?

Kolkata ist eine interessante Stadt, die über Indiens Grenzen hinaus für ihre Kultur und Bildungseinrichtungen bekannt ist. Wirtschaftlich gesehen ist die Region West Bengal, deren Hauptstadt Kolkata ist, noch nicht so erschlossen, wie andere Regionen in Indien. Aufgrund der jahrzehntelangen kommunistischen Regierung blieben zahlreiche industrielle Projekte unerfüllt. Weiterlesen

„The Bengali Detective“ – Kleinkriminalität in Kalkutta und der Traum vom Tanzen

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The Bengali Detective“ ist ein indischer Dokumentarfilm von Phillip Cox über den Privatdetektiv Rajesh Ji, der in Kalkutta kleinen und großen Verbrechen nachgeht.

Durch die zunehmende Korruption innerhalb der Polizei boomt das Geschäft der Privatdetektive. Der Film begleitet Rajesh Ji und seine Helfer bei ihrer tagtäglichen Arbeit in Kalkutta: Ob eifersüchtige Ehefrauen, Markenfälschung oder Mord, Rajesh Ji spürt jedem Verbrechen nach. Weiterlesen

„Kalkutta braucht lebende positive Vorbilder“ – Interview mit Martin Kämpchen – Teil 2

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Dr. Martin Kämpchen

Im zweiten Teil des Interviews mit dem Herausgeber und Übersetzer Martin Kämpchen, der seit über 30 Jahren in Indien lebt und Kalkutta bestens kennt, geht es um den schlechten Ruf der Stadt, ihr Potential und die Idealisierung von Armut. Zum ersten Teil des Interviews.

Herr Kämpchen, Kalkutta hat im Ausland – insbesondere im westlichen – oftmals einen schlechten Ruf. Glauben Sie, dass dieser Ruf Kalkutta behindert, etwa beim wirtschaftlichen Aufschwung?

Natürlich. Der schlechte Ruf hat ja auch seine Ursachen. Weiterlesen